Panikattacken

Die Ursachen für Panikattacken erkennen ist ein Schritt zur Heilung

Angstzustände unterscheiden sich von gerechtfertigter Furcht dadurch, dass der auslösende Faktor für die panische Angst nicht wirklich lebensbedrohlich ist.
Die Ursachen für immer wieder auftretende Panikattacken können genetisch bedingt sein. Wer mit einer sensiblen Reizschwelle gegenüber äußeren Einflüssen geboren wurde, wird schreckhafter sein und sich leichter ängstigen, als jemand mit einer höheren Reizschwelle.

Ein anderer Grund kann ein traumatisches Erlebnis sein. Für die Behandlung und Heilung von Trauma-Patienten bieten Psychotherapeuten eine spezielle Therapie an. Solange das Trauma nicht aufgelöst wurde, wird der Betroffene durch Einflüsse aus seiner Umgebung, die ihn an das Trauma erinnern, immer wieder die gleiche, während des Traumas empfundene Angst, fühlen.

Plötzliches Auftreten von Panikattacken

Eine Therapie ist besonders dann angeraten, wenn die Panikattacken den Betroffenen scheinbar ohne Vorwarnung überfallen. Dies liegt meistens daran, wenn ein Trauma, welches die Angstzustände auslöst, nicht bewusst erinnert wird. Im Unterbewusstsein sind aber sämtliche Erlebnisse gespeichert. In Sekundenschnelle werden auch scheinbar schwache äußere Einflüsse wie Düfte, Geräusche, Stimmlagen, und vieles mehr, vom Unterbewussten erkannt, an das Trauma erinnert und lösen Angstzustände aus. Eine Therapie bei einem Psychotherapeuten kann helfen, Traumen wieder in Erinnerung zu rufen und zu bearbeiten. Werden Angstzustände unerträgliche, ist für eine schnelle Linderung eine Behandlung mit Medikamenten angebracht. Dies sollte allerdings nicht von langer Dauer sein, nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen und von einer psychotherapeutischen Therapie unterstützt werden.

Typische Symptome von Panikattacken

Die verschiedenen Symptome, der Angstzustände treten parallel oder einzeln auf. Ein gesteigerter Pulsschlag und Herzrasen sind eines der häufigsten Anzeichen. Atemnot und das Gefühl von Schwindel und einer nahen Ohnmacht treten auch sehr oft auf. In einigen Fällen machen sich auch Übelkeit und Magen- und Darmstörungen bemerkbar. Häufig wird auch ein Gefühl von Unwirklichkeit empfunden. In schweren Fällen werden vom Betroffenen Todesängste durchlebt.

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